Fakten zu Gesundheit, Partizipation und Teilhabe

  • Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge müssen sich mit rund 5 Euro / Tag Lebensmittel für Frühstück, Mittag- und Abendessen beschaffen. Eine ausgewogene Ernährung ist damit nicht möglich.

  • Psychotherapeutische Angebote für Flüchtlingskinder werden wenig und nur in Ausnahmefällen finanziert.

  • Flüchtlingskinder erhalten nicht den vollen Zugang zu medizinischen Leistungen.

  • Minderjährige Flüchtlinge werden bei der Altersfeststellung nicht nur unnötig einer Strahlenbelastung ausgesetzt, durch Untersuchungen werden sie mit weitgehenden Eingriffen in die Intimsphäre oftmals entwürdigt.

  • Flüchtlingskinder werden nach ihrer Ankunft in Österreich ziellos, ohne Bestimmung der Antikörper (Titer) im Blut, durchgeimpft.

  • Flüchtlingskinder haben in Österreich kaum Zugang zu Dolmetschern für Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte oder für Psychotherapie.

  • Bei Altersfeststellungen werden medizinische Verfahren wie Röntgen-Computertomographie ohne entsprechende medizinische Indikation angewandt.

  • Kinderflüchtlingen ist es kaum möglich am sozialen Leben teilzunehmen, da ihnen schlicht die finanziellen Ressourcen fehlen. Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge erhalten 10,- Euro / Monat für die Freizeitgestaltung und 40 Euro/Monat Taschengeld.